Schauspiel Gewitter

Schön geschützt aus meiner Wohnung konnte ich heute, 22. Juni 2022 um 18:41 Uhr dieses eindrückliche Bild vom herannahenden Gewitter aufnehmen. Der Regen viel so dicht, dass er aus der Entfernung wie Nebel erschien. Eindrücklich sind die zyklonförmigen Gebilde. Die Zugbahn ging durch das Frutigtal, dann über den Thunersee, und kurze Zeit später war die Front über Beatenberg = Ende Schauspiel.

Wer bricht der Regenflut die Bahn, / bahnt dem Gewitter seinen Weg?
Hiob 38,25

Bei diesem zweiten Bild (Thunersee) wird deutlich sichtbar, wie der durch den Starkregen erzeugte massive Fallwind waagrecht über die Wasserfläche wegzog und dort ein striemenartiges Wellenbild in radialer Ausrichtung erzeugte.

Römer 8,28 – Ein Axiom und die Konsequenzen

Mit dem Besuch der Notfallstation beginnt eine ganze Abfolge von Terminen. Untersuchungen, Diagnosestellung, Operation. Darauf folgt eine äusserst spannende Zeit, bis das Resultat der Histologie (Gewebeuntersuchung) bekannt gegeben wird. In dieser Zeit ist kein Ausweichen möglich, kein Verdrängen, kein Schönreden. Die Grundstruktur des Denkens und des Gottvertrauens werden in einem hellen Scheinwerferlicht durchleuchtet und geprüft. Und man muss Antworten finden, die dem Sturm standhalten. Es ist das, was ich gerade durchlebe, während ich dies schreibe.

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Predigt: Gott schafft alles neu

Hier geht es zu meinem letzten Hausgottesdienst im HAUS FUHRENMATTE in Boltigen. Das Thema stand im Zusammenhang mit dem Jahresbeginn 2022. Die Predigt ist in ihrer Einfachheit auf die an dementieller Krankheit leidenden ZuhörerInnen angepasst und deshalb in Schweizer Mundart gehalten. Die untenstehenden Bilder wurden den ZuhörerInnen im Verlauf der Predigt während den entsprechenden Passagen gezeigt.

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Warum das Glaubensbekenntnis?

Wenn ich Ihnen heute die Frage stellen würde, ob Sie wissen, was der Inhalt Ihres Glaubens ist – könnten Sie spontan und mit Überzeugung darauf antworten?

Manche unserer Zeitgenossen leben nach dem Grundsatz: Es kommt nicht darauf an, was man glaubt, Hauptsache jeder hat einen Glauben. Hört sich gut an! Aber bitte, wie würden Sie reagieren, wenn ich sage: Es kommt nicht darauf an, was ich fürs Mittagessen in die Pfanne lege, Hauptsache es ist irgend etwas drin? Würden Sie mit Appetit essen?

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Meine Antwort an einen Zeugen Jehovas

Kennen Sie das auch? Die Hausglocke klingelt. Sie öffnen – und stehen zwei Zeugen Jehovas gegenüber, welche Sie mit der Bibel in der Hand von der (ihrer Auffassung nach) allein richtigen Auslegung der Bibel überzeugen wollen. Obwohl Ihnen der Besuch nicht gelegen kommt, geben Sie sich Mühe, um zuzuhören. Sie möchten ja nicht unhöflich sein.

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Vorbild in der Anbetung

Meine Eltern leiteten eine Gebetsgruppe, die sich zweiwöchentlich jeweils am Mittwoch bei uns versammelte. Für uns Kinder war diese Gruppe von einem geheimnisvollen Schleier umwoben.

An meinem 16. Geburtstag lud mich mein Vater in jenen Gebetskreis ein. Es war eine Geste, die enorme Wertschätzung ausdrückte. Dafür bin ich Vater heute noch dankbar. Ich durfte dazugehören. Ich wurde von diesen bewährten Christen ernst genommen und konnte von ihnen lernen.

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Danke! – oder doch nicht? –

Was empfinden wir, wenn wir für einen Liebesdienst keinen Dank erhalten? – oder wenn der kleine Neffe das sorgfältig ausgewählte Weihnachtsgeschenk an sich nimmt, die Geberin oder den Geber jedoch keines Blickes würdigt und auch kein „Merci“ über die Lippen bringt?

Dürfen wir Dank erwarten? Dürfen wir dies unter Umständen sogar signalisieren? – oder strafen wir uns dabei selbst? Und müssen wir für eine empfangene Gabe in jedem Fall danke sagen? In all diesen Fragen schwingen tiefe und unterschiedlichste Gefühle mit. Vermutlich gibt es in unserer Kultur nur wenige andere Wörter, die ebenso stark mit Gefühlen besetzt sind. Warum ist das so?

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Ein Weihnachtsgruss – in einer Zeit mancher Einschränkungen

Weihnachts-CD-2020

In einer dunklen Zeit mit vielen einschränkenden Massnahmen feiern wir Weihnachten.
Dieses musikalische Programm – die Aufnahmen habe ich als Weihnachtsgruss für meinen Schwager im Altersheim gemacht – soll Licht in die dunkle Zeit leuchten lassen.

Es grenzt zwar fast an Zumutung, wenn ich in einer Zeit des überbordenden professionellen Musikangebots noch meine bescheidenen Aufnahmen präsentiere. Das Positive jedoch
„it’s homemade, personal and from the heart.“

Singen tut gut. Und das gemeinsame Singen stärkt das Bewusstsein, dass wir zusammengehören. Ich lade Sie deshalb ein, bei den Liedern, die Ihnen bekannt sind, mit einzustimmen. So feiern wir gemeinsam Weihnachten. Sie gehören dazu!

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