Amsels Morgenlied

Am heutigen Sonntag-Morgen sang dieser Amselmann unten im Wald so wunderschön, melodisch, laut und klar, dass ich aufstehen und aus meinem Südfenster ein Bild aufnehmen musste. Dabei wurde mir das Bild selbst zur Predigt. 

Der Vogel sitzt zuoberst auf einer hohen Fichte, der es seit Jahren nicht mehr gut geht. Sie vegetiert ihrem Ende entgegen, genau so wie auch unsere gerichtsreife Welt, welche in unlösbaren Problemen versinkt. Das Amselmännchen lässt sich davon nicht irritieren, sondern singt aus voller Kehle das Gotteslob in den erwachenden Morgen hinein. 

Stimmen wir mit ein!!!

Hier ist die tönende Aufnahme:

Lebendiges Wasser

Heute, 1.7.23 gefilmt in den Trümmelbachfällen

Ja, der Segensstrom Gottes führt Wasser im Übermass!
Psalm 65,10 nach NGÜ.

Schauspiel Gewitter

Schön geschützt aus meiner Wohnung konnte ich heute, 22. Juni 2022 um 18:41 Uhr dieses eindrückliche Bild vom herannahenden Gewitter aufnehmen. Der Regen viel so dicht, dass er aus der Entfernung wie Nebel erschien. Eindrücklich sind die zyklonförmigen Gebilde. Die Zugbahn ging durch das Frutigtal, dann über den Thunersee, und kurze Zeit später war die Front über Beatenberg = Ende Schauspiel.

Wer bricht der Regenflut die Bahn, / bahnt dem Gewitter seinen Weg?
Hiob 38,25

Bei diesem zweiten Bild (Thunersee) wird deutlich sichtbar, wie der durch den Starkregen erzeugte massive Fallwind waagrecht über die Wasserfläche wegzog und dort ein striemenartiges Wellenbild in radialer Ausrichtung erzeugte.

Flugtraining

Gestern (16.07.2019) konnte ich aus meinem Fenster beobachten, wie der Nachwuchs eines Rotmilan-Pärchens das Fliegen trainieren musste. Während die überwachenden Altvögel majestätisch ihre Serpentinen zogen, kämpfte die Jugend mit kräftigen Flügelschlägen gegen die Schwerkraft. Die Übungsstrecken waren entsprechend begrenzt, dann war wieder eine Verschnaufpause nötig.

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Ein seltenes Bild

War dieser Sonnenuntergang ein Sinnbild für unsere Zeit? Heute, 7.08.2018 um 20:40 Uhr ist dieses Bild entstanden. Es ist der Blick von meinem Fenster aus über den Thunersee. Über dem Tal bricht die Dunkelheit herein, aber vom Seeende her beleuchtet die Abendsonne den Leissiggrat und weil es dazwischen regnet, ist dort der Regenbogen als Zeuge der Gnade Gottes zu sehen (1Mose 9,12-17).

So liegen auch dunkle Schatten über unserer Welt. Wir sind uns bewusst, welche Mächte hinter den Mächtigen der Welt am Werk sind. Und doch leuchtet Gottes Gnade noch hell und einladend für alle, die sich nach seinem Heil sehnen. Der Bund der Gnade steht trotz allen Wirren unserer Zeit fest.

Das zweite Bild zeigt das Licht, welches von der untergehenden Sonne von Westen her kam und am Leissiggrat (oberes Bild) das Alpenglühen hervorrief.

Blutmond

In der Nacht vom 27. auf den 28. Juli 2018 war eine „Jahrhundert-Mondfinsternis“ zu erleben. Mit etwas Geduld war es trotz leicht bewölktem Himmel möglich, aus meinem Südfenster einige schöne Bilder zu schiessen.

Das erste Bild entstand um 21:58 Uhr, als der Mond über dem Gipfel des Mönchs erschien. Das Bild ist aufgehellt, damit der Berg sichtbar wird.

 

Beim zweiten Bild um 22:18 Uhr zeigte der Mond seine schöne „Blutfarbe“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um 22:58 Uhr erreichte der Mond den Rand des Kernschattens. Auf der linken Seite wird die Beleuchtung stärker.

0:18 Uhr. Im Übergang vom Schatten ins Sonnenlicht wird ein für mich neues Detail sichtbar: Unten etwas links von der Mitte ist ein kleiner Kreis zu sehen. Von diesem Kreis führen helle Linien wie Meridiane über die Mondkugel, so dass diese an einen Kürbis oder eine Melone erinnern könnte.

Nachtrag:

Im Blick auf die von mir erwähnten Linien, die wie Meridiane über die Mondkugel laufen, wurde mir bereits eine Erklärung zugesandt. Laut Wikipedia handelt es sich um das Strahlensystem des Mondkraters Tycho

https://de.wikipedia.org/wiki/Strahlensystem