Diagnose Demenz – In Gottes heilsamer Werkstatt

Im Dezember 2022 hielt ich in der FMG-Unterseen-Interlaken einen Vortrag zu dem oben genannten Thema: „Diagnose Demenz – In Gottes heilsamer Werkstatt“

Als Angehöriger von drei Personen, die in meinem nächsten Umfeld an Demenz erkrankten, konnte ich viel praktische Erfahrungen sammeln, davon sollen andere Menschen profitieren können. In meinem Vortrag geht es nicht in erster Linie um die Vermittlung von Sachkenntnissen. Den Schwerpunkt lege ich bewusst auf die geistliche Dimension, denn:

  • Sachliche Kenntnisse kann man sich auch anderweitig erwerben, in Vorträgen, in Büchern, im Internet.
  • Die geistliche Dimension einer dementiellen Erkrankung wird hingegen kaum je thematisiert, so als wäre sie nicht existent.
  • Von Christen sollte die Frage „was beabsichtigt Gott mit dieser Erkrankung?“ bewusst mit einbezogen werden – und zwar im Blick auf beide Seiten – für die betroffene Person, aber auch für die Betreuenden. So kann diese schwierige Zeit zu positiven Resultaten führen.
  • Betreuende Personen brauchen Sicherheit im Blick auf alle Aspekte der dementiellen Erkrankung, eben auch Sicherheit im geistlichen Bereich, um der betroffenen Person hilfreiche Orientierung vermitteln zu können.

Im folgenden Player können Sie den Vortrag im Original (in Zürcher Dialekt) hören.

Wenn Sie jedoch unten auf „weiterlesen“ klicken, kommen Sie zur schriftlichen Version in Deutsch.

Diagnose Demenz – In Gottes heilsamer Werkstatt

Hier kommen Sie zur schriftlichen Form dieses Vortrags:

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Ein übergeordnetes Ziel

Gestern lud die goldne Abendsonne zu einem erfrischenden Spaziergang ein. Also zog ich mich entsprechend an und war in Gedanken schon halb weg. Doch bevor ich die Wohnung verlasse, muss ich den Schlüsselbund mitnehmen, will ich mich nicht selbst aussperren. Ich öffne die Schublade. Kein Schlüssel. „HERR, ich kann nicht ohne Schlüssel weggehen, wo ist er?“ Keine Antwort.

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Traumatischer Augenblick

Verstand, Wille, Gefühl, welch kostbare Gaben Gottes! Eine Dreierseilschaft, die zu wunderbaren Kompositionen des Lebens begabt ist. Und wenn der richtige Führer vorangeht, erreicht die Seilschaft auch durch anstrengende Wegstrecken das Ziel. Wille und Gefühl anvertrauen sich der Führung des Verstandes. Zumindest in der Regel. Doch kennen wir auch die Augenblicke, in welchen diese gute Regel durchbrochen wird?

Den Psalmsängern, den Söhnen Korachs, waren solche Erfahrungen nicht unbekannt. In Ps 42,7 schrieben sie: „Mein Gott, aufgelöst ist meine Seele in mir.“ „Traumatischer Augenblick“ weiterlesen

Der Durchblick

Durchblick

Wie oft ist der Himmel mit Wolken verhangen und sind unsere Wege verdunkelt. Bis die Sonne durch ein Wolkenloch durchdringt und die Konturen im geheimnisvollen Dunkel erkennen lässt.

Vor wenigen Tagen berichtete ich von meinem Jubiläumsfest mitten in herausfordernden Umständen. Und wie ich meine geplante Tischrede „Grossvater erzählt aus seinem Leben“ sang- und klanglos beerdigen musste. „Der Durchblick“ weiterlesen

War dies soeben eine Glaubensübung?

Schon verschiedentlich haben mir bekannte Personen angedeutet, es sei vorbildlich, wie ich meine schwierige Situation im Glauben angehe.

Was ist da vorbildlich? Ich tue ja nur das Einzige, was mir geblieben ist, was mir möglich und richtig erscheint. Ich klammere mich, wie seinerzeit der Prophet Habakuk, an meinen Gott an. Dazu braucht es wahrlich keinen starken Glauben, sondern einen starken Gott. Und weil dieser starke Gott uns in seiner göttlichen Kraft trägt, kann Er es sich leisten, seine Kinder immer wieder mal durch ein Übungsfeld zu führen. „War dies soeben eine Glaubensübung?“ weiterlesen