Gestern Abend (8.09.2024) klingelte das Telefon. Ein langes Gespräch folgte. Anderthalb Stunden lang. Und in dieser Zeit wurde mir neu bewusst, wie hoch aktuell das Thema „Sucht“ ist. Es reicht bis an unsere Haustür.
Im Dezember 2022 hielt ich in der FMG-Unterseen-Interlaken einen Vortrag zu dem oben genannten Thema: „Diagnose Demenz – In Gottes heilsamer Werkstatt“
Als Angehöriger von drei Personen, die in meinem nächsten Umfeld an Demenz erkrankten, konnte ich viel praktische Erfahrungen sammeln, davon sollen andere Menschen profitieren können. In meinem Vortrag geht es nicht in erster Linie um die Vermittlung von Sachkenntnissen. Den Schwerpunkt lege ich bewusst auf die geistliche Dimension, denn:
Sachliche Kenntnisse kann man sich auch anderweitig erwerben, in Vorträgen, in Büchern, im Internet.
Die geistliche Dimension einer dementiellen Erkrankung wird hingegen kaum je thematisiert, so als wäre sie nicht existent.
Von Christen sollte die Frage „was beabsichtigt Gott mit dieser Erkrankung?“ bewusst mit einbezogen werden – und zwar im Blick auf beide Seiten – für die betroffene Person, aber auch für die Betreuenden. So kann diese schwierige Zeit zu positiven Resultaten führen.
Betreuende Personen brauchen Sicherheit im Blick auf alle Aspekte der dementiellen Erkrankung, eben auch Sicherheit im geistlichen Bereich, um der betroffenen Person hilfreiche Orientierung vermitteln zu können.
Im folgenden Player können Sie den Vortrag im Original (in Zürcher Dialekt) hören.
Wenn Sie jedoch unten auf „weiterlesen“ klicken, kommen Sie zur schriftlichen Version in Deutsch.
Diagnose Demenz – In Gottes heilsamer Werkstatt
Hier kommen Sie zur schriftlichen Form dieses Vortrags:
In einer dunklen Zeit mit vielen einschränkenden Massnahmen feiern wir Weihnachten. Dieses musikalische Programm – die Aufnahmen habe ich als Weihnachtsgruss für meinen Schwager im Altersheim gemacht – soll Licht in die dunkle Zeit leuchten lassen.
Es grenzt zwar fast an Zumutung, wenn ich in einer Zeit des überbordenden professionellen Musikangebots noch meine bescheidenen Aufnahmen präsentiere. Das Positive jedoch „it’s homemade, personal and from the heart.“
Singen tut gut. Und das gemeinsame Singen stärkt das Bewusstsein, dass wir zusammengehören. Ich lade Sie deshalb ein, bei den Liedern, die Ihnen bekannt sind, mit einzustimmen. So feiern wir gemeinsam Weihnachten. Sie gehören dazu!
Das vom Bundesrat angeordnete Besuchsverbot in Pflegeheimen verhindert gegenwärtig das Halten von Live-Gottesdiensten auch im Haus Fuhrenmatte, wo meine liebe Ehefrau gepflegt wurde. Damit die wöchentliche Hausandacht nicht eingeschränkt werden muss, habe ich meine Andachten auf CD’s gebrannt und hin gesandt. Zugleich stehen sie nun auch den Besucherinnen und Besuchern meiner Website zur Verfügung. Zur Erklärung: Die Predigten sind in Schweizer Mundart (Züritüütsch) gesprochen. Und weil die Patienten im Haus Fuhrenmatte an dementiellen Krankheiten leiden, wurde die Darbietung sehr einfach gehalten. Somit ist die Botschaft jedoch für alle verständlich.
In den 1970-er-Jahren schuf meine liebe Ehefrau auf dem Hintergrund der Geschichten aus dem Danielbuch ein vierteiliges Hörspiel für Kinder in Zürcher Mundart. Veröffentlicht wurden die Aufnahmen im Verlag Bibelschule Beatenberg und kurz darauf auch im Jona-Kassettendienst.