Blutmond

In der Nacht vom 27. auf den 28. Juli 2018 war eine „Jahrhundert-Mondfinsternis“ zu erleben. Mit etwas Geduld war es trotz leicht bewölktem Himmel möglich, aus meinem Südfenster einige schöne Bilder zu schiessen.

Das erste Bild entstand um 21:58 Uhr, als der Mond über dem Gipfel des Mönchs erschien. Das Bild ist aufgehellt, damit der Berg sichtbar wird.

 

Beim zweiten Bild um 22:18 Uhr zeigte der Mond seine schöne „Blutfarbe“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um 22:58 Uhr erreichte der Mond den Rand des Kernschattens. Auf der linken Seite wird die Beleuchtung stärker.
0:18 Uhr. Im Übergang vom Schatten ins Sonnenlicht wird ein für mich neues Detail sichtbar: Unten etwas links von der Mitte ist ein kleiner Kreis zu sehen. Von diesem Kreis führen helle Linien wie Meridiane über die Mondkugel, so dass diese an einen Kürbis oder eine Melone erinnern könnte.

Nachtrag:

Im Blick auf die von mir erwähnten Linien, die wie Meridiane über die Mondkugel laufen, wurde mir bereits eine Erklärung zugesandt. Laut Wikipedia handelt es sich um das Strahlensystem des Mondkraters Tycho

https://de.wikipedia.org/wiki/Strahlensystem

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