Eine unvergessliche Lektion

Tagetes – sie wecken alte Erinnerungen

Es war in den ersten 1980-er Jahren. Meine liebe Ehefrau legte grossen Wert darauf, dass unser Zuhause einen gediegenen, schmucken Eindruck erweckt. Schliesslich sind wir Kinder des allergrössten Königs. Das soll man auch von aussen her wahrnehmen können. So legte sie vor dem Hauseingang eine Blumenrabatte an und bepflanzte sie mit Tagetes in froh leuchtenden Farben.

„Eine unvergessliche Lektion“ weiterlesen

In Memoriam

Heute, 9. November 2018, wurde der irdische Körper meiner lieben und unvergesslichen Schwägerin, Marianne Sluimer-Ernst auf dem Friedhof in Beatenberg beigesetzt. Für mich war es in dreifacher Weise ein Tag des Gedenkens. Marianne war die Frau meines jüngeren Bruders Werner, eines wunderbaren Bruders, mit dem ich mich sehr gut verstand. Er konnte singen wie eine Lerche – und wenn wir gemeinsam sangen, harmonierte es auf Anhieb, ohne dass wir vorher gross übten.

„In Memoriam“ weiterlesen

Traumatischer Augenblick

Verstand, Wille, Gefühl, welch kostbare Gaben Gottes! Eine Dreierseilschaft, die zu wunderbaren Kompositionen des Lebens begabt ist. Und wenn der richtige Führer vorangeht, erreicht die Seilschaft auch durch anstrengende Wegstrecken das Ziel. Wille und Gefühl anvertrauen sich der Führung des Verstandes. Zumindest in der Regel. Doch kennen wir auch die Augenblicke, in welchen diese gute Regel durchbrochen wird?

Den Psalmsängern, den Söhnen Korachs, waren solche Erfahrungen nicht unbekannt. In Ps 42,7 schrieben sie: „Mein Gott, aufgelöst ist meine Seele in mir.“ „Traumatischer Augenblick“ weiterlesen

Der Durchblick

Durchblick

Wie oft ist der Himmel mit Wolken verhangen und sind unsere Wege verdunkelt. Bis die Sonne durch ein Wolkenloch durchdringt und die Konturen im geheimnisvollen Dunkel erkennen lässt.

Vor wenigen Tagen berichtete ich von meinem Jubiläumsfest mitten in herausfordernden Umständen. Und wie ich meine geplante Tischrede „Grossvater erzählt aus seinem Leben“ sang- und klanglos beerdigen musste. „Der Durchblick“ weiterlesen

War dies soeben eine Glaubensübung?

Schon verschiedentlich haben mir bekannte Personen angedeutet, es sei vorbildlich, wie ich meine schwierige Situation im Glauben angehe.

Was ist da vorbildlich? Ich tue ja nur das Einzige, was mir geblieben ist, was mir möglich und richtig erscheint. Ich klammere mich, wie seinerzeit der Prophet Habakuk, an meinen Gott an. Dazu braucht es wahrlich keinen starken Glauben, sondern einen starken Gott. Und weil dieser starke Gott uns in seiner göttlichen Kraft trägt, kann Er es sich leisten, seine Kinder immer wieder mal durch ein Übungsfeld zu führen. „War dies soeben eine Glaubensübung?“ weiterlesen