Erfahrung im Gewitter

Sprüche 12,7: „Das Haus der Gerechten bleibt stehen.“

Psalm 91,2: Ich sage zum HERRN: »Du bist meine Zuflucht und meine sichere Festung, Du bist mein Gott, auf den ich vertraue.«

Dienstag, 11. Juli 2023. Es ist ein extrem heisser und schwüler Tag. Im Alter leidet man unter der Hitze mehr als in jungen Jahren. So sehne ich mich nach dem angesagten Regen. Bis es soweit ist, lasse ich den Ventilator für etwas Erleichterung sorgen. Gegen Abend fallen endlich die ersten Tropfen. Die Temperatur geht nur marginal zurück. Die Luftfeuchte nimmt hingegen zu. Trotz Sturmwind und hie und da einer Regenschwade lasse ich ein Fenster offen.

Die Uhr zeigt etwas nach 22:00 Uhr. Für einen kurzen Augenblick ist die Wohnung taghell erleuchtet und gleichzeitig gibt es einen so mächtigen „Chlapf“, dass ich mich frage, ob ich noch existiere. Ja, ich bin noch da. Und unversehrt geblieben.

Das Telefon ist tot. Kein Summton, nichts, einfach völlig stumm. Ich starte den Computer auf. Keine Internetverbindung. Schaue im Handy nach. Keine Internetverbindung. Kontrolliere das Modem. Keine Signallichter. Ein Neustart hilft nichts. Es bleibt tot. Schliesslich gehe ich schlafen und danke dem HERRN, dass ich unversehrt geblieben bin.

Von wegen Schlafen. Die Gedanken drehen. Meine Verbindung für Telefon und Internet wird durch das „Bödeli-Fernsehen“ angeboten, ebenso wie beim Alters- und Pflegeheim Beatenberg-Habkern, in welchem sich meine Dachwohnung befindet. Wo ist also die Panne zu verorten? – Bei meinen Endgeräten? Beim Altersheim? Oder bei der Zuleitung vom „Bödeli-Fernsehen“?

Am Morgen des 12. gehe ich zur Rezeption und frage nach den Folgen des Blitzschlages. Die Antwort ist niederschmetternd. Nichts, was mit Elektronik zu tun hat, läuft mehr. Kein Telefon, kein Internet, kein Modem, sogar das Bewohnerrufsystem ist ausser Betrieb. Die Spezialisten seien vor Ort und täten, was sie könnten. Es werde jedoch noch einige Stunden dauern.

Zurück in der Wohnung will ich einen Anruf tätigen. Nein, geht nicht, denn das Telefon ist tot. Ich setze mich an den Computer, um schnell was zu googeln. Zwar nicht mit Google, die Firma ist mir wegen des Datensammelns unsympathisch. Ich suche stets mit Swisscows, einer sicheren Adresse. Stopp, geht nicht, ich habe ja keine Internetverbindung. Wie ärgerlich! – Ärgerlich? Nein, was für ein Geschenk! Denn erst jetzt merke ich, wie sehr ich mich in all den Jahren abhängig gemacht habe von diesen Kommunikationsmitteln. Danke HERR, für diese aufschlussreiche Lektion!

13:30 Uhr. Mein Modem beginnt zu blinken. Das Telefon funktioniert, wie wenn nichts gewesen wäre. Ich starte das Modem neu, ebenso die WLAN-Box für mein eigenes Netzwerk, fahre den Computer hoch – und welch Wunder, die Internetverbindung ist da!

Unten im Heim musste in stundenlanger Arbeit eine umfangreiche Zerstörung repariert werden, aber in meiner Wohnung hat sich kein Schaden ereignet, alles funktioniert. Was für ein Gott! Ihm sind nicht nur mein Leben und meine Gesundheit wichtig. Er kümmert sich sogar um meine technischen Einrichtungen. Er hält schützend Seine Hand darüber, weil für Ihn auch das Materielle seiner Kinder wichtig genug ist. Was für eine wertschätzende Liebe!

Lebendiges Wasser

Heute, 1.7.23 gefilmt in den Trümmelbachfällen

Ja, der Segensstrom Gottes führt Wasser im Übermass!
Psalm 65,10 nach NGÜ.

Gelebte Liebe – kann sie Kriege verhindern?



Vortrag von
Heinrich Kuhn
7. Juni 2023
in der FMG-
Unterseen-
Interlaken

Einführung

Es fällt auf, dass in letzter Zeit die Vorschläge für eine bessere Welt sich häufen. Von unterschiedlichsten Perspektiven her wird das Thema erörtert. Allen gemeinsam ist das Prädikat: Der Status quo ist nicht gut. Leid, Krieg und Hunger sollte es nicht geben. Auch Klaus Schwab präsentierte seine Lösung für das Jahr 2030 und verspricht mit seinem „Great Reset“, dass dann alle Menschen glücklich sein werden. Ob das die richtige Lösung ist … ?

Wir fragen uns: Hat die Bibel eine Lösung, um Kriege zu verhindern?

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Eine grosse Kleinigkeit, die zum Danken motiviert

Primula

Heute, am 20. März 2023, ist Frühlingsanfang (genauer: Beginn des astronomischen Frühlings). Allein schon das Wort „Frühling“ weckt Gefühle in uns. Wir denken an aufbrechende Knospen, an das wohltuende Grün spriessender Blätter, an die Farbenvielfalt der Blumen, den würzigen Duft über Wiesen und Wäldern – und hören in Gedanken das Summen der Bienen und den fröhlichen Gesang der zurückgekehrten Vögel.

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Erfahrungsbericht zum Thema „Wenn es nicht zur Versöhnung kommt“

Die Sonne darf über eurem Zorn nicht untergehen!

Mein eindrücklichstes Erlebnis zum Thema:
Uneinigkeit unter gläubigen Christen – oder
wenn Christen Handlanger des Feindes werden.

In der Anfangszeit meiner Tätigkeit als Bibellehrer hatte ich die Verantwortung für die Evangelisationswochen während des Winterpraktikums. Mitte der 1960-er Jahre war ich mit einer Gruppe von Studierenden in einer Stadt in der Nähe von Stuttgart im Einsatz.

Nach der Anreise verteilten wir uns in die zugeteilten Quartiere. Beim Abendessen fiel mir die gedrückte Stimmung meiner Gastgeber auf. Schliesslich wandte sich der Hausherr ganz direkt mit der Frage an mich: „Was erwarten Sie von dieser Woche?“

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Diagnose Demenz – In Gottes heilsamer Werkstatt

Im Dezember 2022 hielt ich in der FMG-Unterseen-Interlaken einen Vortrag zu dem oben genannten Thema: „Diagnose Demenz – In Gottes heilsamer Werkstatt“

Als Angehöriger von drei Personen, die in meinem nächsten Umfeld an Demenz erkrankten, konnte ich viel praktische Erfahrungen sammeln, davon sollen andere Menschen profitieren können. In meinem Vortrag geht es nicht in erster Linie um die Vermittlung von Sachkenntnissen. Den Schwerpunkt lege ich bewusst auf die geistliche Dimension, denn:

  • Sachliche Kenntnisse kann man sich auch anderweitig erwerben, in Vorträgen, in Büchern, im Internet.
  • Die geistliche Dimension einer dementiellen Erkrankung wird hingegen kaum je thematisiert, so als wäre sie nicht existent.
  • Von Christen sollte die Frage „was beabsichtigt Gott mit dieser Erkrankung?“ bewusst mit einbezogen werden – und zwar im Blick auf beide Seiten – für die betroffene Person, aber auch für die Betreuenden. So kann diese schwierige Zeit zu positiven Resultaten führen.
  • Betreuende Personen brauchen Sicherheit im Blick auf alle Aspekte der dementiellen Erkrankung, eben auch Sicherheit im geistlichen Bereich, um der betroffenen Person hilfreiche Orientierung vermitteln zu können.

Im folgenden Player können Sie den Vortrag im Original (in Zürcher Dialekt) hören.

Wenn Sie jedoch unten auf „weiterlesen“ klicken, kommen Sie zur schriftlichen Version in Deutsch.

Diagnose Demenz – In Gottes heilsamer Werkstatt

Hier kommen Sie zur schriftlichen Form dieses Vortrags:

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Ein übergeordnetes Ziel

Gestern lud die goldne Abendsonne zu einem erfrischenden Spaziergang ein. Also zog ich mich entsprechend an und war in Gedanken schon halb weg. Doch bevor ich die Wohnung verlasse, muss ich den Schlüsselbund mitnehmen, will ich mich nicht selbst aussperren. Ich öffne die Schublade. Kein Schlüssel. „HERR, ich kann nicht ohne Schlüssel weggehen, wo ist er?“ Keine Antwort.

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Gnade genügt

„…denn meine Kraft wird in Schwachheit vollkommen.“ 2Kor 12,9

Wer im Dienst des Reiches Gottes an der Front arbeitet, kennt es: Entmutigung. Die eigene Arbeit, die geistliche Qualität, die praktischen Fähigkeiten, die erreichten Resultate werden hinterfragt. Die Differenzen zu den gehegten Erwartungen und den gesteckten Zielen erscheinen riesig. Die Sinnfrage steht unausweichlich im Raum und verlangt nach Antworten. Und logischerweise drückt dies alles aufs Gemüt. „Gnade genügt“ weiterlesen