Am 27.08.2020 abends um 20:17 erstrahlten die Lobhörner in diesem bezaubernden Licht, das als „Alpenglühen“ bekannt ist.


Echo vom Stockbrunnen – Gedanken eines pensionierten und passionierten Bibellehrers
Am 27.08.2020 abends um 20:17 erstrahlten die Lobhörner in diesem bezaubernden Licht, das als „Alpenglühen“ bekannt ist.


Es war in den ersten 1980-er Jahren. Meine liebe Ehefrau legte grossen Wert darauf, dass unser Zuhause einen gediegenen, schmucken Eindruck erweckt. Schliesslich sind wir Kinder des allergrössten Königs. Das soll man auch von aussen her wahrnehmen können. So legte sie vor dem Hauseingang eine Blumenrabatte an und bepflanzte sie mit Tagetes in froh leuchtenden Farben.
„Eine unvergessliche Lektion“ weiterlesen
Das Jahr begann für mich mit dem Abschied von meiner lieben Ehefrau. Schon bald darauf kam COVID-19. Es wurde auch in der Schweiz zum alles beherrschenden Thema. Seit nunmehr 2 Monaten ist Social Distancing die täglich Übung. Ein paar Tage nimmt man das problemlos in Kauf. Auch ein paar Wochen, wenn es sein muss. Doch mit der Zeit beginnt es anzuhängen.
„Nähe in Zeiten von Social Distancing“ weiterlesenDas vom Bundesrat angeordnete Besuchsverbot in Pflegeheimen verhindert gegenwärtig das Halten von Live-Gottesdiensten auch im Haus Fuhrenmatte, wo meine liebe Ehefrau gepflegt wurde. Damit die wöchentliche Hausandacht nicht eingeschränkt werden muss, habe ich meine Andachten auf CD’s gebrannt und hin gesandt. Zugleich stehen sie nun auch den Besucherinnen und Besuchern meiner Website zur Verfügung.
Zur Erklärung: Die Predigten sind in Schweizer Mundart (Züritüütsch) gesprochen. Und weil die Patienten im Haus Fuhrenmatte an dementiellen Krankheiten leiden, wurde die Darbietung sehr einfach gehalten. Somit ist die Botschaft jedoch für alle verständlich.


Ein lieber Freund von mir schrieb im Hinblick auf die gegenwärtige weltweite Pandemie ein Gedicht, das die allgemeine Verunsicherung aus der Perspektive der zunehmenden Entfernung von Gott sehr gut auf den Punkt bringt.
„Gedicht zur Corona-Krise“ weiterlesenIn den 1970-er-Jahren schuf meine liebe Ehefrau auf dem Hintergrund der Geschichten aus dem Danielbuch ein vierteiliges Hörspiel für Kinder in Zürcher Mundart. Veröffentlicht wurden die Aufnahmen im Verlag Bibelschule Beatenberg und kurz darauf auch im Jona-Kassettendienst.
Weiterlesen und Hören
Wenn ein Mensch nicht mehr da ist, leben die Erinnerungen auf. In diesem Sinn beschäftigen mich im Moment zwei Verse aus dem 1. Petrusbrief. Rosmarie hat sie in manchen Situationen nicht nur zitiert, sondern auch ganz praktisch danach gehandelt.
Sie war jedoch fest davon überzeugt, dass fast alle deutschen Übersetzungen das richtige Verständnis dieser beiden Verse verhindern. Und wenn das Verstehen auf der Strecke bleibt, fehlt dem Wort logischerweise die Durchschlagskraft. Worum handelt es sich?

Seit dem Hinschied meiner lieben Gattin erlebe ich berührend viel Teilnahme. Fast regelmässig wird mir dabei auch die Frage gestellt: «Wie geht es dir?» Meist stelle ich im Tonfall dieser Frage eine ehrliche, warmherzige Anteilnahme fest.
Auf meine Antwort «Gut» reagieren die Fragesteller jedoch auf drei verschiedene Weisen: Die einen freuen sich von Herzen, dass es mir trotz des Verlusts gut geht. Andere nehmen die Antwort zur Kenntnis und sind zufrieden. Schliesslich gibt es die dritte Gruppe. Und hier verraten die fragenden Gesichtszüge, dass meinen Worten wohl nicht ganz zu trauen ist – so etwa als würde ich aus lauter Höflichkeit ‹gut› sagen. Vielleicht schwingt im Hinterkopf auch der Gedanke mit: «Wenn er ehrlich antworten würde, könnte er nicht ‹gut› sagen. Vielleicht verdrängt er die Trauer und wird später von ihr eingeholt.»
„Darf es mir gut gehen?“ weiterlesenAm 10. Januar 2020 haben wir in der Reformierten Kirche Beatenberg von Rosmarie Kuhn Abschied genommen. Von der eindrücklichen und würdigen Feier wurde eine Audio-Aufnahme gemacht, welche hier gehört werden kann.
„Gedenkfeier zum Abschied von Rosmarie Kuhn“ weiterlesen